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F.A.Q. (Frequently Asked Questions) Frage Wie sichere ich mich ab, wenn das Jugendamt einen Besichtigungstermin/Besprechung bei mir zu Hause oder im Amt vereinbart hat? Wie verhalte ich mich, wenn ein psychologisches Gutachten vom Gericht bestellt wird? Ist die Teilnahme / Mitwirkung an einem (gerichtlich bestellten) psychologischen Gutachten freiwillig? Was passiert, wenn ich die Teilnahme am gerichtlich bestellten psychologischen Gutachten verweigere? Was kann ich tun, wenn bereits ein Gutachten erstellt wurde und dies meiner Meinung nach falsch ist? Was kann ich tun, wenn ein psychologisches Gutachten nicht mit einer psychologischen Stellungnahme angefochten werden kann? Was kostet ein Gutachten und wer muss es bezahlen? Wie läuft eine Begutachtung ab? Wie lange dauert die Erstellung eines psychologischen Gutachtens? Wie lange dauert die Erstellung einer psychologischen Stellungnahme? Kann ich vor Gericht eine Fristverlängerung beantragen, damit ich ein psychologisches Privatgutachten oder eine psychologische Stellungnahme erstellen lassen kann? Können Sie mir rechtliche Tipps geben, wenn ich die Entscheidung meines Rechtsanwalts hinterfragen möchte? Rechnen Sie mit der Krankenkasse ab?
Antwort Sorgen Sie für ausreichend Zeugen. Sollte sich also das Jugendamt mit 2 Personen ankündigen, sollten sie mindestens 2 Zeugen parat haben. Ebenso können Sie zum bevorstehenden Besuchstermin Begleitpersonen (Zeugen) benennen. Lassen sie nur die schriftlich angekündigten Personen zu Hause eintreten oder bei Terminen im Amt, bestehen sie allein auf die Anwesenheit dieser Personen zur Anhörung/Besprechung. Prinzipiell rate ich immer von einer gerichtlichen psychologischen Begutachtung durch einen Sachverständigen ab. Oftmals sind die sogenannten psychologischen Gutachten später wahrheitsfremd oder „Copy-Paste-Systeme“. Diese „Gutachten“ tendieren meist zu einer Seite und können formelle- und psychologische Fehler enthalten. JA, die Teilnahme ist freiwillig. Die Verweigerung der Teilnahme an einer gerichtlich bestellten Begutachtung darf zu keinem Zeitpunkt zu Ihrem Nachteil ausgelegt werden. Darüber müssen sie ebenfalls vom Sachverständigen belehrt werden. Das Gericht wird evtl. eine Befragung vor Gericht ansetzen. Zu diesem Termin müssen Sie auf jeden Fall erscheinen. Lassen Sie sich evtl. von einem psychologischen Beistand ihres Vertrauens begleiten. Sie sind nicht verpflichtet die Ihnen gestellten Fragen zu beantworten. An dieser Stelle können Sie auf ein eigenes Privatgutachten oder einen eigenen psychologischen Befund verweisen, welche(s)n Sie dann bei Gericht einreichen. Ohne korrekte psychologische Exploration und Datenerhebung kann kein Gutachten erstellt werden. Machen Sie auch ihren Anwalt fit. Ich erstelle auch psychologische briefings für Rechtsanwälte. Sie können eine psychologische Stellungnahme zum verfassten Gutachten beauftragen. Die Einlesung in das Gutachten ist bei mir gratis. Sie können ein zweites Gutachten (psychologisches Privatgutachten) beauftragen. Die Einlesung in die Aktenlage ist bei mir gratis. Ein Gutachten ist abhängig vom Stundensatz des Sachverständigen und der benötigten Arbeitszeit. Die Sachverständigen haben die Möglichkeit bis zu 100 €uro pro Stunde abzurechnen. Solche Gutachten können schnell die 10.000 €uro-Grenze sprengen. Sofern das Gutachten nicht sowieso privat beauftragt wurde werden die Kosten vom Gericht zumeist auf die Parteien oder eine Partei umgelegt. Die Abrechnung einer psychologischen Begutachtung ist keine Kassenleistung. Meine Preise befinden sich weit unter der oben genannten Grenze, was selbstverständlich nicht zu Lasten der Qualität geht. Außerdem ist bei mir Teil-/Ratenzahlung möglich. Zuerst wird bei mir eine einvernehmliche Preisregelung getroffen. So ist es für beide Seiten sehr transparent. Danach werden Anamnese-/Explorationssitzungen abgehalten. Bei mir finden diese ganz bequem per Skype oder Wire statt. So erlebe ich Sie in ihrem privaten persönlichen Umfeld. In der Regel sind nur wenige solcher Sitzungen nötig und es kann schnell zu einer Auswertung der Daten übergegangen werden. Die meisten Sachverständigen benötigen dafür in aller Regel 3- 6 Monate. Ich benötige meistens zwischen 2- 4 Monate. Die Zeit richtet sich stark nach Auftragslage und Praxisbetrieb. Dies ist abhängig vom Umfang des Gutachtens und der Dokumente, die gesichtet werden müssen. Ich benötige dafür normalerweise zwischen 2- 4 Wochen. Ja. Fragen Sie hierzu Ihren Rechtsanwalt. Dieser kann vor Gericht eine Fristverlängerung beantragen. Nein. Laut Rechtsberatungsgesetz darf ich Ihnen keinen rechtlichen Rat geben. Fragen Sie hierzu einen anderen Rechtsanwalt, um eine zweite Meinung zu erhalten. Mein Tätigkeitsbereich ist die Psychologie. Ich bereite psychologische Inhalte für amtliche oder gerichtliche Verfahren auf (forensische Psychologie). Nein. Ich rechne nicht mit der Krankenkasse ab. Kassenleistungen würden mein Leistungsspektrum auf ein unakzeptables Maß einschränken und zur „Schubladenversorgung“ führen. Außerdem ist eine Kassenabrechnung örtlich gebunden.
F.A.Q.
Dr. Dr. phil. Annika Manzek Doktor der klinischen Psychologie Doktor phil. der forensischen Psychologie Health Psychology M.Sc
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